Die Gemeinde Worpswede hat auf Initiative von Worpsweder Bürgerinnen und Bürgern ein Spendenkonto für geflüchtete Menschen, auch für die, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind, eingerichtet. Mit dem hier gespendeten Geld soll ohne Umwege kurzfristige Hilfe für in Worpswede angekommene Geflüchtete geleistet werden. Dieses betrifft vor allem Hilfen, die von staatlicher Seite gar nicht, nicht in vollem Umfang oder nicht kurzfristig genug geleistet werden können.
Geldspenden können auf das Konto DE17 2916 6568 0005 0970 00 bei der Volksbank Worpswede unter dem Verwendungszweck Spendenkonto Geflüchtete überwiesen werden.
Preise: 10 Euro, erm. 5 Euro (2 Euro AboCard-Rabatt) Abendkasse jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn Einlass nur nach 2G-Plus-Regel. Bitte halten Sie Ihre Nachweise bereit.
Der Krieg in der Ukraine verbreitet auch in Deutschland Angst. Demonstrationen, Kundgebungen und Gebete für den Frieden bekunden Solidarität mit den Ukrainern. Der Posaunenchor wird am Sonntag, um 16:30 Uhr auf dem Findorffberg mit der musikalischen Verkündigung von Gottes Frieden Hoffnung verbreiten.
Landesbischof Ralf Meister sagt zum Krieg in der Ukraine:
„Es ist Krieg, die Nachrichten überschlagen sich und die Diplomatie ist gescheitert. Mit Fassungslosigkeit und Angst erleben wir, dass sich das Böse in Europa mit militärischer Gewalt Raum greift. Jeder Krieg ist ein Ausbruch des Bösen. Wie kann mit einem Land umgegangen werden, das sich vom Völkerrecht suspendiert und die Souveränität eines anderen Staates missachtet? Genauer: Wie kann mit Putin und einer Bande von politischen Lakaien umgegangenen werden, die von Bosheit, Enttäuschung und Größenwahn getrieben, den Weltfrieden bedrohen? Die erste Verpflichtung lautet, diejenigen zu schützen, die Opfer dieser Bosheit werden.
Im Gebet sind wir vereint mit all den Menschen, die in der Ukraine um ihr Leben und die Freiheit ihres Landes fürchten müssen.
In der Bibel lesen wir von einer ernüchternden, göttlichen Einsicht am Ende der Sintflut: „Denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“ Dass Gewalt nicht durch Gewalt zu überwinden ist, wurde damit zum wichtigsten Lernvorgang, von dem die Bibel berichtet. Und es ist zugleich die Einsicht Gottes selbst am Ende der großen Flut. Wir dürfen nicht aufhören, das Böse im Menschen einzudämmen.
Dietrich Bonhoeffer schrieb aus seiner Haft: „Gegen das Böse lässt sich protestieren, es lässt sich bloßstellen, es lässt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurücklässt.“
„Wir rufen zu Gott: Gib Frieden, Herr, wir bitten! Die Erde wartet sehr. Es wird so viel gelitten, die Furcht wächst mehr und mehr. … Gib Mut zum Händereichen, zur Rede, die nicht lügt, und mach aus uns ein Zeichen dafür, dass Friede siegt.“
Heute läuten um 18:00 Uhr die Glocken. Friedensgebet für den Frieden am Dienstag, dem 1.März um 18:30 Uhr